Zuerst möchte ich über die wunderbare Milena Moser ein Wort verlieren. Ich lernte sie kennen vor ca. 8 Jahren. Wir hatten in der Schule damals eine Kulturwoche und unsere Klassenlehrerin vereinbare mit Milena einen Termin. Sie besuchte unsere Klasse eine Woche lang und gab und wertvolle Tipps und Erfahrungen weiter. Damals mit meinen 14 Jahren war ich hin und weg und konnte nicht glauben wie viel sie mit ihren Bücher erreicht hat. Für mich war dass eine neue Form neben singen, tanzen, modeln usw. an die Leute heran zukommen, sie zu berühren. Wir schrieben mit ihr eine gemeinsame erfundene Geschichte, jeder Schüler spielte eine Person in der Geschichte. Am Ende dieser Woche war das Buch fertig. Es war natürlich eine Kurzgeschichte, da wir nur eine Woche Zeit hatten. Zwei freiwillige aus unserer Klasse durften Milena Moser dann begleiten an die Vorlesung in Zürich. Natürlich meldete ich mich sofort, da ich mich schon immer für Literatur interessiert hatte. Wir reisten zusammen an, ich, eine Mitschülerin, meine Klassenlehrerin und natürlich Milena. Ich und meine Mitschülerin waren sehr nervös vor einen Publikum von ca. 200 Leuten vorzulesen. Ich erinnere mich noch an diesen einen Tipp von Milena: "Evelyne du musst nicht nervöse sein, stell dir die Menschen in dem Raum wären alles Salatköpfe." Sie hat mich so zum lachen gebracht und ich nahm ihren Tipp gerne entgegen. An diesen Tag erinnere ich mich sehr gerne zurück.
Zu ihrem neuen Buch:
Mir kam vieles sehr vertraut vor. Weil sie von Aarau erzählt, dort bin ich geboren. Wie ich auch aus ihrem Buch erlesen konnte, haben wir sogar die gleiche Yogalehrerin: Sara. Sie erzählt von ihrem Schreibatelier in Aarau. ich hatte meine eigenen Erinnerungsbilder hervorgeholt, weil ich schon mal in ihrem Atelier war. Einen grossen Tisch in der Mitte und viele Stifte auf dem Tisch.
Das Buch lies sich fliessend lesen, man kam mit. In vielen Abschnitten konnte ich mich identifizieren mit ihr. Sie hatte es nicht einfach in ihrem Leben und dies merkte man sofort an ihrer Art des Schreibens. Sie hat sich überwindet ihren Weg alleine ohne Mann zu gehen und sie verlor nie die Hoffnung auf den Richtigen. Zuletzt findet sie ihr Glück in Santa Fe, New Mexiko.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen